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Prof. J. Happ - Dr. R. Santen - Dr. M. Engelbach
Düsseldorfer Straße 1-7
60329 Frankfurt am Main

Auch Männer kommen in die Wechseljahre

Als Wechseljahre bezeichnet man bei der Frau den Zeitraum, der um die letzte monatliche Regelblutung herum liegt. Dabei werden oft die Begriffe Klimakterium und Menopause verwechselt. Die Wechseljahre nennt man Klimakterium, die letzte Regel Menopause. Diese tritt meist zwischen dem 45. und 55. Lebensjahr ein.

Die wesentliche Stoffwechselveränderung in dieser Zeit ist die zurückgehende Produktion von Östrogen und Progesteron in den Eierstöcken. Dies hat weitreichende - sowohl körperliche als auch psychische - Folgen.

Typische körperliche Symptome in den Wechseljahren sind Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlaflosigkeit und Unruhe. Hinzu kommt der Einfluss des veränderten Hormonhaushalts auf die Beschaffenheit von Haut und Knochen. Viele Frauen leiden unter trockener, rissiger Haut und unter Osteoporose. Da das Östrogen eine Schutzfunktion für die Gefäße übernimmt, geht ein zurückgehender Hormonspiegel auch mit zunehmenden Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose und Angina Pectoris.

Neben diesen körperlichen Beschwerden ist auch der psychische Einfluss des veränderten Hormonhaushalts nicht zu unterschätzen. Die Beeinträchtigungen können von seelischen Verstimmungen bis hin zu schweren Depressionen reichen.

Auch wenn meist nur von den Wechseljahren der Frau gesprochen wird - Männer bleiben von diesem Phänomen ebenfalls nicht verschont. Analog zur Frau ist die Ursache beim Mann ebenfalls in einer veränderten Hormonproduktion zu finden. Der Rückgang der körpereigenen Testosteron-Produktion kann zu einer Abnahme der Körperkraft, zu Erektionsstörungen und psychischen Problemen führen. Auch hier kann man mit entsprechenden Präparaten eingreifen und dem Betroffenen die Zeit der Wechseljahre erleichtern.

Unsere Sprechzeiten:
Monatg 8.00 - 18.00 Uhr
Dienstag 8.00 - 18.00 Uhr
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Donnerstag 8.00 - 18.00 Uhr
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