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Prof. J. Happ - Dr. R. Santen - Dr. M. Engelbach
Düsseldorfer Straße 1-7
60329 Frankfurt am Main

Ungewollte Kinderlosigkeit ist weit verbreitet

Dass sich nicht gleich beim ersten Versuch Nachwuchs einstellt, ist selbstverständlich und kein Grund zur Beunruhigung. Bleibt die erwünschte Schwangerschaft jedoch über einen längeren Zeitraum aus, setzen sich ungewollt kinderlose Paare oft selbst unter Druck.

Es ist daher sehr wichtig, rechtzeitig den Grund der Kinderlosigkeit herauszufinden und gezielt dagegen vorzugehen. Anatomische Komplikationen bei der Frau oder beim Mann sind eine Möglichkeit. In diesen Fällen kann man möglicherweise mit operativen Maßnahmen Abhilfe schaffen. Eine andere Ursache kann eine Hormonstörung sein - und hier kommt die Endokrinologie ins Spiel.

Die mit Abstand häufigste Ursache beim Mann ist eine gestörte Spermienproduktion. Dies bedeutet, dass entweder die Menge oder die Qualität der Spermien nicht ausreichend sind. Ursache hierfür kann ein schlecht funktionierender hormoneller Regelkreise sein. Möglicherweise ist die Ausschüttung der Hormone FSH oder LH in der Hypophyse gestört, die die Produktion und Reifung der Spermien beeinflussen. Auch ein Mangel an Testosteron kann die Ursache sein, wenn dieser zu einer nachlassenden Libido und zu Erektionsstörungen führt.

Ein häufiges Indiz für eine hormonell bedingte Unfruchtbarkeit der Frau ist ein unregelmäßiger Zyklus. Die Gründe hierfür können vielfältig sein:

Analog zur oben erwähnten Störung der FSH/LH-Produktion beim Mann, kann dieses Problem auch bei der Frau auftreten. Durch die Fehlfunktion der Hirnanhangdrüse werden die Eierstöcke nicht ausreichend zur Ausreifung von Eizellen angeregt. Dadurch wird die Östrogenproduktion vermindert und der Eisprung bleibt aus. Sehr häufig tritt auch eine sogenannte Gelbkörperschwäche auf. Der Eisprung findet zwar statt, doch durch einen Mangel an Gelbkörperhormon wird die Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutterschleimhaut erschwert und es kommt oftmals zu einer frühzeitigen Fehlgeburt. Auch ein Überschuss an männlichen Hormonen kann den Zyklus negativ beeinflussen, so dass eine Schwangerschaft verhindert wird. Diese Hormone werden vor allem in den Eierstöcken und in der Nebennierenrinde gebildet.

Wir möchten an dieser Stelle ausdrücklich an alle ungewollt kinderlosen Paare appellieren, rechtzeitig die Initiative zu ergreifen, um sich ihren Kinderwunsch schließlich erfüllen zu können. Oftmals kann mit einer einfachen Therapie sehr viel bewirkt werden.

Unsere Sprechzeiten:
Monatg 8.00 - 18.00 Uhr
Dienstag 8.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch 8.00 - 18.00 Uhr
Donnerstag 8.00 - 18.00 Uhr
Freitag 8.00 - 12.00 Uhr

Privatsprechstunden nach Vereinbarung.

Um einen Termin zu vereinbaren, erreichen Sie uns telefonisch unter Telefon: (069) 25 78 68 - 0


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