ARCHIV
»Home
»endokrinologen.de
Aktuelle Beiträge zu verschiedenen endokrinologischen Themenbereichen:
»News 1
»News 2
»News 3
»News 4
»News 5
»News 6
»News 7
»News 8
»News 9
»News 10
»News 11
»News 12
»Sprechzeiten
»Impressum
Top News
Letzte aufgerufene Artikel:
Was die Nebenschilddrüse mit unseren Knochen zu tun hat
Was die Nebenschilddrüse mit unseren Knochen zu tun hat
Ein Beispiel für die komplexe Diagnostik in der Endokrinologie bietet die Nebenniere
Die Wechseljahre machen auch Männern zu schaffen
Prof. J. Happ - Dr. R. Santen - Dr. M. Engelbach
Düsseldorfer Straße 1-7
60329 Frankfurt am Main
Dadurch kann es vermehrt zu Knochenbrüchen kommen, auch Knochenschmerzen können die Folge sein. Die Festigkeit der Knochen wird vor allem durch die eingelagerten Mineralstoffe Kalzium und Phosphat gewährleistet. Normalerweise wird der Knochen durch ständige Auf- und Abbauvorgänge regeneriert. Diese werden durch Hormone gesteuert und halten sich beim gesunden erwachsenen Menschen die Waage.
Bei näherer Betrachtung des Knochenstoffwechsels erkennt man, wie viele andere Organe letztendlich daran beteiligt sind. Das hat natürlich auch zur Folge, dass eine Erkrankung eines dieser Organe indirekt Auswirkungen auf den Knochenstoffwechsel haben und eine Osteoporose auslösen kann. Z. B. wird in der Schilddrüse ein Hormon - Calcitonin - produziert, welches zusammen mit Vitamin D für die Einlagerung von Kalzium in die Knochen verantwortlich ist. Ein Hormon der Nebenschilddrüse - Parathormon - löst das Kalzium wieder heraus. Die Produktion dieser beiden Hormone wird wiederum von den Geschlechtshormonen Testosteron und Östrogen beeinflusst.
Dieser Regelkreis ist bei der Osteoporose gestört, die Knochen werden immer mehr abgebaut. Die häufigste und auch bekannteste Ursache hierfür ist der Östrogenmangel bei Frauen nach den Wechseljahren.
Mögliche Risikofaktoren sind:
- Zu wenig Bewegung
- Hoher Konsum von Alkohol, Nikotin und Kaffee
- Häufige Diäten
- Überproduktion von Kortison oder Langzeitbehandlung mit Kortison
- Überfunktion der Nebenschilddrüse
- Mangel an Sexualhormonen (Hypogonadismus)
- Mangel an Wachstumshormonen
- Zuviel Phospat in der Nahrung, dadurch Mangelversorgung mit Kalzium und Vitamin D
- Magen-Darm-Erkrankungen, dadurch schlechte Aufnahme von Kalzium und Vitamin D
Wir arbeiten als Spezialpraxis in enger Zusammenarbeit mit Hausärzten und fachärztlichen Kollegen verschiedenster Disziplinen. Eine Behandlung in unserer Praxis erfolgt daher nur auf Überweisung. Sie erreichen uns auch per E-Mail an empfang [at] endokrinologen [dot] de
© 2004 Endokrinologie-Praxis Frankfurt Prof. Happ, Dr. Santen, Dr. Engelbach
Impressum und Pflichtangaben - powered by webizin.de